Hallo! Noch Fragen?

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe? Fordern Sie hier einfach einen Rückruf an und wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden.

Das System überwacht anhand der Sensordaten die Bodenfeuchtigkeit der Pflanzen.
(c) Tech Data
When your garden meets our IoT

Smart Garden:   

Wie das Internet of Things die Pflanzenwelt organisiert

Momentan wird alles vernetzt, was vernetzbar ist. Ob Kaffeemaschinen, Zahnbürsten oder Autos, es gibt scheinbar keine Grenzen mehr. Doch auch wenn der Otto Normalverbraucher das Internet of Things (kurz IoT) meist mit privaten Anwendungen wie dem Smart Home gleichsetzt, wo das intelligente Heim Heizung und Licht energieeffizient steuert, liegt das größte Potential im geschäftlichen Umfeld. Stellt man sich das Internet der Dinge in Unternehmen vor, streift man schnell Begriffe wie Smart Factory oder Industrie 4.0. Dort wird IoT nicht selten als Heilsbringer präsentiert. Maschinen die sich von alleine strukturieren und steuern, sich bei Problemen und Abweichungen melden - damit steigt die Produktivität und die Kosten sinken. Doch wie sieht das bei kleineren und mittleren Betrieben aus? Auch diese haben technische Möglichkeiten und Anwendungsfelder, bei denen das IoT eine große Erleichterung und Effizienzsteigerung bedeuten kann. Das IoT stellt nicht selten gerade für sie spannende Einsatzmöglichkeiten bereit.

Für fast jedes Szenario gibt es ein Internet of Things

Stellen Sie sich den folgenden Fall vor: Sie sind Gebäudedienstleister. Bestandteil Ihrer Arbeit ist, die Pflege von Pflanzen für Ihre Kunden zu gewährleisten. Vermieden werden müssen sowohl die Austrocknung als auch Übergießung der Pflanzen. Denn im Falle des „Todes der Pflanze“ können sehr hohe Kosten für eine Ersatzbepflanzung entstehen. Sie müssen die Pflanzenstandorte entsprechend regelmäßig sequenziell anfahren, um anhand der Bodenfeuchte zu überprüfen, ob die Pflanzen bewässert werden müssen. 

Die Folge sind Fahrten, die im Grunde sinnlos waren, weil die Pflanzen keine Bewässerung nötig hatten. Daraus entstehen wiederholt nutzlose Kosten. Denn eine IoT Lösung könnte diese überflüssigen Anfahrten verhindern. Die Pflanzenumgebung kann durch Sensoren erfasst und ausgewertet werden. Tech Data entwickelte für diesen speziellen Fall in enger Zusammenarbeit mit cod.m eine solche Umgebung.

Smart Garden als Gemeinschaftsprojekt mit cod.m

Die Zusammenarbeit von Tech Data und cod.m

Als Gemeinschaftsprojekt mit Tech Data entwickelte cod.m. die Lösungsidee zu dem Projekt Smart Garden. Ein wesentlicher Teil dessen war die gemeinsame Auswahl der Lösungskomponenten, wie der passenden Sensorik und Cloud. Auch die finanzielle Unterstützung zur erfolgreichen Entwicklung der Lösung und die Weitervermittlung an entsprechende Ansprechpartner wurden von Tech Data initiiert und ermöglicht.

Zu guter Letzt kommt das Thema Marketing: Aufstrebenden Partnern mit Know-how bietet Tech Data nicht nur Hilfestellung bei der Konzeptionierung und Finanzierung von Projekten an, sondern auch Unterstützung bei der Eigenpräsentation. 

Sie haben ein Projekt bei dem Sie Unterstützung benötigen? Dann melden Sie sich bei uns!
Tech Data als Ihr Projektpartner
Wir unterstützen aufstrebende Unternehmen gerne bei spannenden IoT Projekten. (c) Copyright iStock

Smart Garden: Konzeptbeschreibung und Systemarchitektur

Alle Pflanzen werden mit einem Modul ausgestattet, dass die Überwachung mittels Sensorik übernimmt und die erfassten Umgebungs- und Sensordaten mit Hilfe eines Funknetzwerks mit einem Gateway austauscht. Das Gateway muss eine Verbindung mit dem Funknetzwerk der Pflanzen haben und eine Konnektivität mit der Cloud gewährleisten. Hierdurch werden die Daten zwischen Pflanzennetzwerk und Cloud übertragen. Die Umgebungsdaten der Pflanzen werden in der IBM Cloud gespeichert, ausgewertet und dem Nutzer zur Verfügung gestellt.

Alle Pflanzen werden mit einem Funkmodul und Sensorik ausgestattet („BLE-Radio-Plant“). Die Pflanzen bilden ein Bluetooth Low Energy Mesh-Netzwerk. Jede Pflanze stellt einen Knoten des Netzwerkes dar. Durch die Mikrocontroller und Sensoren werden Umgebungsdaten der Pflanzen gemessen und zur Kommunikation aufbereitet. Diese Daten werden durch das Netzwerk an einen Knoten gesendet, der mit dem Gateway kommuniziert. Er stellt die Senke zum Gateway dar. Dieser Knoten nimmt die Daten von allen Pflanzenmodulen aus dem Netzwerk entgegen und reicht sie an das Gateway weiter. Die Verbindung zum Gateway wird mittels Bluetooth Low Energy realisiert. 

Der Bodenfeuchte-Sensor im frühen Entwicklungsstadium
(c) Tech Data

Das Gateway stellt in diesem System den Master dar. Wohingegen die Funkmodule der Pflanzen als Slaves beschrieben werden können. Das Gateway fungiert als Vermittler zwischen Pflanzennetzwerk und IBM Cloud.

Original Dashboard zu Smart Garden
Die Daten werden in die IBM Cloud gespielt, von wo sie den Nutzern in Echtzeit zur Verfügung stehen. (c) Tech Data

In der IBM Cloud werden die Daten gespeichert, ausgewertet, aufbereitet und dem Nutzer zur Verfügung gestellt. Über ein zentrales Dashboard sind die Informationen abrufbar. Einfach gesagt, der Nutzer kann hier sehen, welche Pflanzen gegossen werden müssen. Dies kann auch über Push-Nachrichten erfolgen.

Die Verwendung von zusätzlichen Modulen aus der IBM Cloud wie beispielsweise Wettervorhersagen und Routenplanung in Kombination mit den gemessenen Pflanzendaten kann im späteren Verlauf das System optimierend erweitern. Die IBM Cloud Platform as a Service (abgekürzt: PaaS) bietet über 200 Clouddienste wie zum Beispiel den Wetterdatendienst "The Weather Company".

Techniker aus Leidenschaft

Digitale Individuallösungen von cod.m

Seit über zehn Jahren entwickelt die cod.m GmbH digitale Individuallösungen für Kunden. Das Leistungsportfolio erstreckt sich von der komplexen Intranet-Applikationen über intelligente Programmierung von Automationswünschen bis hin zum repräsentativen Webauftritt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Handelsunternehmer, Hersteller, Industrieunternehmen, oder die Dienstleistungsbranche geht. Neue Technologien sowie Hardware-Entwicklung oder Marktveränderungen kommen nicht an einem Netzwerk aus Vollbluttechnikern, Systemarchitekten und Anwendungsentwicklern vorbei.

Das Internet ist ein Baumarkt für zukunftssichere Software und innovative Produkte. Der digitale Werkzeugkoffer von cod.m ist dafür allumfassend mit sämtlichen Technologien gefüllt: teils selbst entwickelt, teils open-source. 

> Zur Website von cod.m