Die Digitale Transformation als Innovations- und Wettbewerbsmotor
Digitale Transformation stellt alles auf den Kopf. Doch das Innovationspotenzial
der deutschen Unternehmen ist groß.

Was die digitale Transformation ist

Die Ära der Hypervernetzung

Weltweit entstehen fortwährend neue digitale Technologien, die unsere Gesellschaft und besonders Unternehmen verändern. Sie feuern die digitale Transformation immer weiter an – und beschleunigen dabei auch die Prozesse: Neue digitale Technologien werden in immer kürzeren Zyklen entwickelt und ebnen anschließend wiederum anderen neuen digitalen Technologien den Weg.

Auf den Punkt gebracht: Digitale Transformation ist ein nicht mehr wegzudenkender, tiefgreifender, flächendeckender und rasanter Veränderungsprozess, der sich fortwährend weiter selbst verstärkt. Digitale Transformation ist für Unternehmen aber auch eine enorme Chance: für hoch skalierbare neue Geschäftsmodelle, effektive Organisationsstrukturen, ressourcensparende Produktionsprozesse und eine äußerst individuelle, intensive Kundenbindung.


Was die digitale Transformation verändert

Der deutsche Mittelstand ist in Gefahr

Der deutsche traditionelle Mittelstand hat über Jahrzehnte in Nischen seine internationale Marktmacht sehr erfolgreich behauptet und ausgebaut, weshalb viele Marktführer an ihren bisherigen Strukturen festhalten – und die digitale Transformation sozusagen aussperren wollen. Das wird aber nicht funktionieren. Die digitale Transformation wird bis zu den Rändern der Industrien und Branchen durchdringen. Hierfür einen Zeitplan vorherzusagen, ist nur schwer möglich. Denn zum Wesen der digitalen Transformation gehört: eine fortwährende Beschleunigung der Prozesse. Digitalisierung wirkt disruptiv, was viele Geschäftsführer noch unterschätzen. Sie kann im Nu bewährtes Fachwissen, lang gehütete Geschäftsideen und eingespielte Arbeitsabläufe in Frage stellen und entwerten.

Die Säulen der deutschen Wirtschaft wackeln
Die Chancen der digitalen Transformation müssen ernsthaft in den unternehmerischen Fokus gestellt werden. 

Informationstechnologien (IT) als bloßes Werkzeug für traditionelle Geschäftsprozesse zu sehen war gestern. Zukünftig treiben sie Prozess- und Produktinnovationen voran – und damit das Kerngeschäft von Mittelständlern und Konzernen. Infolgedessen generieren Unternehmen Wirtschaftswachstum vor allem über neue Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse im internetbasierten Dienstleistungsbereich. Industrie 4.0 und das Internet der Dinge ermöglichen der Wirtschaft eine hoch individualisierte, ganz neue Art der Produktion zu massentauglichen Konditionen – wenn sie Produktionsprozesse und Arbeitsfelder grundlegend neu denkt und organsiert.

Internetbasierte Dienstleistungen und innovative Geschäftsmodelle werden die Automobilindustrie, Gesundheitsbranche und Energiewirtschaft, den Maschinenbau oder das produzierende Gewerbe, Transport- und Logistikwesen stark verändern. Andererseits ist das Innovationspotenzial der deutschen Unternehmen gerade in den Bereichen Industrie 4.0, Big Data und kognitive Computersysteme hoch.

Warum die schöne digitale Welt nicht wartet

Beständig ist nur der Wandel

Die Chancen der digitalen Transformation sollten in den unternehmerischen Fokus gestellt werden. Noch aber erscheint gerade Mittelständlern die digitale Transformation vielerorts vor allem als Bürde und weniger als Chance. Der Umbau der Geschäftsprozesse Richtung neues Zeitalter wirkt zu herausfordernd, um ihn konsequent anzugehen. Ohne Frage benötigt dieser Wandlungsprozess entsprechend eine moderne IT. All das kostet Zeit, Geld und Anstrengung. Keinesfalls aber darf die digitale Transformation unterschätzt werden.



Die digitale Transformation ist unumkehrbar. Sie verändert grundlegend die Art, wie Menschen Produkte oder Dienstleistungen konsumieren. Ebenso die Art, wie Industrien und Mittelständler diese Produkte oder Dienstleistungen herstellen und anbieten. 
Digitale Transformation heißt aber auch: steigende Vernetzung und Big Data. Beides ermöglicht branchenfremden Konkurrenten Geschäftsmodelle, die wie aus dem Nichts auftauchen können. Es reicht nicht mehr aus, nur die unmittelbaren Wettbewerber im Blick zu behalten. Unternehmen müssen IT als Wertschöpfungsfaktor verstehen – als eine neue Dimension, die zunehmend alles verändern kann. In allen möglichen Branchen. 

Denn Hardware und Software produzieren gemeinsam das Öl der neuen Zeit: Big Data. Wer diese Datenberge mit intelligenten Algorithmen beherrscht, eröffnet sich ein gewaltiges Potenzial für Innovationen und Geschäftsmodelle. Gerade die deutsche Wirtschaft ist hierfür prädestiniert, da sie mit ihrem starken industriellen Kern und weltweit sehr erfolgreichen Mittelstand im Zeitalter von Industrie 4.0 Unmengen an Big Data selbst generieren kann. Große Teile der deutschen Wirtschaft besitzen die heiß begehrten „Ölquellen der Zukunft“ bereits. 


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